Kinder und Jugendliche sind aufgrund unterschiedlicher Erkrankungen sowie behandlungsbedingter Belastungen dem Risiko ausgesetzt, kognitive, motorische, sprachbezogene und verhaltensbezogene Schwierigkeiten zu entwickeln. Diese Beeinträchtigungen können den Schulalltag, die Ausbildung und die Alltagsbewältigung erheblich erschweren. Gleichzeitig fehlen wirksame und langfristig angelegte Rehabilitationsstrategien, die gezielt auf die individuellen Bedürfnisse Betroffener eingehen.
Hier setzt unsere Forschung an. Wir möchten besser verstehen wie innovative, alltagsnahe kognitive Rehabilitationsangebote dazu beitragen können, Betroffene nachhaltig zu unterstützen. Dabei soll untersucht werden, welches Potenzial digitale Trainingsansätze wie das
Mio-Training und die Kombination digitaler und therapeutische Angebote für die langfristige Rehabilitation und die Schule und Alltag bieten.wird die Wirksamkeit des Mio-Trainings nach einer Krebserkrankung untersucht. Das Mio-Training wurde entwickelt, um die kognitive Entwicklung von Kindern und Jugendlichen über eine Verbesserung der Metakognition gezielt zu fördern und zu stärken. Das Training kombiniert kognitive und motorische Trainingsaufgaben mit metakognitiven Fragen, die das Verständnis und Bewusstsein für die eigenen Denkprozesse stärken.
Aufbauend auf die Mio-Studie soll nun ein Folgeprojekt, Mio-Blended, neu aufgebaut werden. Dieses Projekt zielt darauf ab das Mio-Training mit analogen therapeutischen Angeboten zu kombinieren. Ziel ist es, ein nachhaltiges und alltagsnahes Rehabilitationskonzept für die pädiatrische Neuropsychologie weiterzuentwickeln, mitzugestalten und die Wirksamkeit zu evaluieren.
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